Sachsen-NPD wählte neuen Landesvorstand: Holger Szymanski als Landesvorsitzender klar bestätigt

NPD-Sachsen LandesparteitagAuf dem 21. ordentlichen Landesparteitag, der gestern in Altenberg stattfand, wählten die sächsischen Nationaldemokraten einen neuen Landesvorstand. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Landesvorsitzende Holger Szymanski noch einmal auf das Wahljahr 2014 und den auch von politischen Gegnern als professionell eingeschätzten Wahlkampf ein, der allerdings nicht zum erhofften dritten Landtagseinzug der NPD führte. Offiziell fehlten der sozialen Heimatpartei dafür sachsenweit 824 Stimmen. Szymanski erging sich allerdings ausdrücklich nicht in politischem Selbstleid, sondern lenkte den Blick auf die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben der NPD.

Mit 100 Gemeinde-, Stadtrats- und Kreistagsmandaten könne die NPD durch lokale Parlamentsarbeit, massive Präsenz in den sozialen Medien und eigene Kundgebungen – unterstützt durch lokale Initiativen – genügend Druck aufbauen, um ihre Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit dem ungehemmten Zustrom von Asylbewerbern sei genau das Krisenszenario eingetreten, vor dem die NPD immer gewarnt habe, das aber viele Bürger bis vor kurzem noch verdrängt hätten, da im Sommer 2014 die Probleme noch nicht vor der eigenen Haustür sichtbar waren. Nun aber sei das Erschrecken über den staatlich geförderten Asylmißbrauch und die rasante Überfremdung groß, was nicht nur die Pegida-Proteste zeigten. Auch seit dem Landtags-Aus habe die sächsische NPD mit zahlreichen Kundgebungen an der Seite besorgter Bürger Flagge gezeigt und sich damit im Gegensatz zur Scheinalternative „AfD“ als wirkliche Oppositionskraft von rechts gezeigt.

Die sächsische NPD werde aber auch in Zukunft keine Ein-Themen-Partei sein, sondern neben der Überfremdungs- und Islamisierungskritik weiterhin die Ablehnung des Euros und der Zahlmeisterrolle Deutschlands sowie den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Familienfeindlichkeit in den Mittelpunkt rücken. Klares und auch realistisches Ziel sei der Wiedereinzug der NPD in den Sächsischen Landtag 2019.

Holger Szymanski erhielt anschließend knapp 80 Prozent der Delegiertenstimmen und ist somit für zwei weitere Jahre Landesvorsitzender der Sachsen-NPD. Zu seinen Stellvertretern wurden der Dresdner Stadtrat Jens Baur und der vogtländische Kreisrat Arne Schimmer gewählt. Der frühere Landtagsabgeordnete Alexander Delle fungiert weiterhin als Landesschatzmeister.

Als Beisitzer wurden Thorsten Thomsen, Jürgen Gansel, Thomas Sattelberg, Dr. Johannes Müller, Peter Schreiber, Stefan Hartung, Thomas Schwarzenberger, Jan Häntzschel, Paul Rzehaczek und Caroline Klotz in den Landesvorstand gewählt.

In der konstituierenden Sitzung des neuen Landesvorstandes wurde Jens Baur als Landesgeschäftsführer bestätigt. Als Leiter von Referaten, die zusammen mit dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister den Geschäftsführenden Landesvorstand bilden, wurden gewählt: Jürgen Gansel (Pressesprecher), Thomas Sattelberg (Organisation), Arne Schimmer (Bildung), Holger Szymanski (Recht) und Thorsten Thomsen (Öffentlichkeitsarbeit).
NPD-Landesverband Sachsen

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