NPD-Stadtrat zum Thema Kreuzungsumbau in Oschatz

Uwe BautzeGrundsätzlich ist zu hinterfragen, ob die dem Landesamt für Straßenbau als Grundlage für einen Kreuzungsumbau dienenden Schätzungen der Verkehrsentwicklung noch dem heutigen Stand entsprechen oder ob diese Berechnungen längst überholt sind.

Unabhängig davon ist nicht hinzunehmen, dass der Grünbereich zwischen Altoschatzer Straße (Denkmal) und der Breiten Straße dem motorisierten Verkehr geopfert wird. Dies bedeutet nicht nur einen Eingriff in das Erscheinungsbild des gesamten Oschatzer Innenstadtbereiches, es nimmt den Bürgern auch ein Stück innerstädtischer grüner Lunge und Erholungsraum. Letztendlich wozu? Einzig um der Vorgabe einer übergeordneten Behörde gerecht zu werden.

Meiner Meinung nach besteht kein zwingender Grund die jetzige Trassenführung erneut zu ändern. Nachbesserungsbedarf besteht im Kreuzungsbereich für die Belange von Fußgängern und Radfahrern auch im Hinblick auf deren Sicherheit.

 

Uwe Bautze, NPD-Stadtrat

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